Beschreibung des Projektes

Die Bilder wurden uns unter anderem von Dr. Ulrich Mäck (ARGE Donaumoos) zur Verfügung gestellt.

Bisherige Entwicklung und heutige Ausgangslage

Bis Mitte der 90er Jahre kam es immer wieder zu spannungsbeladenen Konflikten um das Wasser im Donauried zwischen den Bauernverbänden, Naturschutzverbänden und der Landeswasserversorgung (LW). Zur Lösung dieser Konflikte wurde 1996 die interdisziplinäre Arbeitsgruppe „Nutzungskonzept württembergisches Donauried“ unter Vorsitz des Ministeriums für Umwelt und Verkehr Baden-Württemberg eingerichtet [HAAKH, 1998]. Als Ergebnis wurde ein Kompromiß erzielt, bei dem die drei Akteure die engere Wasserschutzzone im Donauried in die Schwerpunktbereiche Wasserwirtschaft - Landwirtschaft - Naturschutz aufgeteilt haben (s. Abb. 1) mit Wertstufen abgestufter Wertigkeit innerhalb eines Schwerpunktbereichs (von 1 - höchste Wertigkeit bis 4 - geringste Wertigkeit). In der Arbeitsgruppe wurden folgende Ziele der Gesamtentwicklung für das Donauried vereinbart, die innerhalb der einzelnen Schwerpunktbereiche unterschiedlich gewichtet wurden:

  1. Optimierung und Neuordnung der vorhandenen Nutzungsinteressen
  2. Erhaltung ökologisch wertvoller, naturnaher Strukturen und Bereiche
  3. Entwicklung naturnaher Bereiche auf ökologisch verarmten Flächen
  4. Naturnahe, ökologisch orientierte Umgestaltung des bestehenden Grabennetzes
  5. Erhaltung des Donaurieds als landesweit bedeutsames Trinkwassergewinnungsgebiet und Ausweisung wasserwirtschaftlicher Schwerpunktbereiche
  6. Erhaltung der umweltverträglichen landwirtschaftlichen Nutzung und Ausweisung produktionsorientierter landwirtschaftlicher Schwerpunktbereiche

Weitere Informationen finden Sie in folgendem PDF-Dokument:

Oberflächenwassermanagement Antrag